Edinburgh: Eine Stadt voller Magie

*Werbung, aber alles selbst bezahlt*

Manchmal kommt man in eine Stadt und fühlt sich dort gleich heimisch und geborgen. Genau so ging es mir in Edinburgh. Schon von der ersten Sekunde an, hat mich diese kleine Stadt einfach verzaubert. Hier folgt nun ein kleiner Reisebericht, um mehr Leute auf diese wunderbare Stadt aufmerksam zu machen.

Die ersten Erkundungen

Ich muss zugeben, dass ich die ersten Stunden in Edinburgh leicht überfordert war, denn ich fühlte mich, als hätte man mich in das Harry-Potter-Universum gebeamt. Alte Steinhäuser mit filigranen Verzierungen säumen links und rechts die Straßen der Altstadt. Dazwischen finden sich immer kleine Torbögen, hinter denen sich Gassen befinden, die man auf jeden Fall erkunden sollte. Denn dahinter tauchen oft tolle Hinterhöfe auf.

Wenn ich eine neue Stadt erkunde, lass ich mich oft treiben, d.h. ich lauf ohne Plan durch die Gegend. So findet man viele coole Ecken, die man sonst vielleicht nicht gesehen hätte. Auch in Edinburgh machte ich mich auf den Weg, die Stadt per Zufall zu erkundigen. So bin ich z.B. etwas in die Vorstadt gewandert. Hier sieht man, dass Edinburgh von vielen Bergen und Felsen umgeben ist. Und die kleinen Häuser sind einfach entzückend.

Besteigung des Calton Hill

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, auch einen der Berge zu besteigen. Ich habe mich für den Calton Hill entschieden, da dieser eher ein großer Hügel ist =) Obwohl es durch den Regen sehr schlammig war, hat sich der Aufsteig gelohnt, denn ich wurde mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Von dort oben konnte man über ganz Edinburgh schauen. Aber auch die Rückseite des Bergs bietet einen tollen Blick über die Stadt und das Wasser.

Auf den Spuren von Harry Potter

Natürlich wirkt Edinburgh nicht nur auf mich, wie eine verzauberte Stadt. Und so wundert es auch nicht, dass J. K. Rowling hier ihre Inspiration für die Harry-Potter-Bücher fand. Ob das Edinburgh Castle oder der örtliche Greyfriars Friedhof, hier schreit alles Harry Potter. Ich habe mich dann dazu entschlossen, die The Potter Trail Führung mitzumachen. Treffpunkt war die Statue von Greyfriars Bobby, ein Hund, der nach dem Tod seines Herrchens, 14 Jahre an dessen Grab gewacht haben soll. Diese Treue machte ihn berühmt.

Ediburgh Castle war die Vorlage für Hogwarts
Ediburgh Castle war die Vorlage für Hogwarts

Eine Frau im Zauberumhang sammelte uns ein und führte uns auf den Greyfriars Friedhof. Dort fand Rowling Inspiration für ihre Figuren. So findet man hier einen McGonagall und einen Thomas Riddle. Die Gräber sind zu einer wahren Pilgerstätte geworden.

Vom Friedhof hat man auch einen Blick auf die George Heriot`s School. Diese beherbergt vier Häuser: Castle, Greyfriars, Lauriston, Raeburn. Kommt uns bekannt vor oder? Welcher Name spricht euch am meisten an? Am Ende des Beitrags verrate ich Euch dann, welchem Hogwartshaus Ihr angehören würdet.

Potterow Brücke

Nach dem Friedhofsbesuch wanderten wir weiter durch die Stadt, vorbei an der Bibliothek, wo J. K. Rowling recherchierte, der Wohnung ihrer Schwester, in der sie unterkam, da sie nur von Sozialhilfe lebte und der Brücke Potterrow Port. Aber angeblich hat J. K. Rowling den Namen Potter nicht von hier, sondern von einem alten Schulfreund.

Die Tour endete dann an der Victoria Street, die als Inspiration für die Winkelgasse gedient haben soll. Die Straße ist gebogen und mit kleinen bunten Häusern versehen. Hier, genauso wie im Rest der Stadt findet man Harry Potter Läden, die das Herz von Zauberfans höher schlagen lassen.

The Potter Trail ist eine kostenlose Führung. Am Ende kann aber jeder den Betrag in den Hut werfen, den er möchte. Eine tolle Sache, die ich nur weiterempfehlen kann.

Eine Potter-Location, die bei der Tour nicht enthalten war, ist das Balmoral Hotel. Hier schrieb J. K. Rowling den letzten Teil der Potter-Saga. Es gibt hier sogar eine Suite, die nach ihr benannt wurde. Und auch dieses Gebäude wirkt wie aus dem Potter-Universum.

Das Balmoral Hotel
Das Balmoral Hotel

Ein Ausflug in die Highlands

Natürlich wollte ich in Schottland noch mehr sehen, als nur Edinburgh und so buchte ich mir vorab eine Tour durch die Highlands. Morgens ging es mit einem kleinen Bus los (ca. 15 Leute). Unsere Reiseleiterin war super nett und hat uns unterwegs viele spannende Geschichten erzählt. Und obwohl die Tour sehr anstrengend war (wir saßen stundenlang im Auto), haben wir sehr viel gesehen. Diese einzigartige Natur ist wirklich atemberaubend. Die Weiten, die grünen Gräser und die herrlichen Berge…

Meine Begeisterung war geweckt.

Das berühmte Loch Ness

Unser Hauptziel war das berühmte Loch Ness. Während sich alle anderen für eine Bootstour entschieden, wollte ich den Ort Fort Augustus zu Fuß erkunden. Der kleine Ort lebt vom Tourismus und der Sage um das Monster von Loch Ness, überall findet man Magnete, Poster und Schlüsselanhänger mit Nessie.

Leider hat sich Nessie nicht gezeigt, während wir da waren. Schade, aber sie ist sicher sehr scheu.

Als Stärkung für den Rückweg hab ich mir Fish und Chips gegönnt. Die kleine Bude am Busparkplatz wurde uns von der Reiseleitung empfohlen und das zurecht. Und der Fisch hatte sogar ein bisschen die Form von Nessie. Also habe ich das Monster doch noch gesehen, wenn auch nur auf meinem Teller.

Highlight Highlands

Auf dem Rückweg legten wir in den Bergen noch einen Stopp ein, um eine kleine Runde zu wandern. Eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Die Luft war so klar und die Umgebung einmalig. Es waren nur wenige Minuten, doch ich fühlte mich frei und unbeschwert. Dieses Gefühl sollte jeder erleben.

Zur Einstimmung spielte unsere Reiseleiterin ein Lied über das Loch Lomand. Dieser Song hat mich berührt und zum Träumen angeregt. Also hört einfach mal rein.

Danach haben wir noch eine Highland-Kuh-Familie besucht. Aber da es regnete wollte nur der Bulle namens Hamish zu uns, um sich Futter abzuholen. Auch die Schafe ein paar Fahrminuten entfernt hatten keine Lust auf Streicheleinheiten.

Am Ende des Tages sind wir dann erschöpft, aber glücklich wieder in Edinburgh angekommen. Die frische Luft und die vielen neuen Eindrücke ließen mich schlafen wie ein Baby.

Mein letzter Tag in Edinburgh

Meinen letzten Tag verbrachte ich genau wie den ersten Urlaubstag. Ich schlenderte ohne Plan durch die Gegend. Schritte habe ich in den vier Tagen genug zurückgelegt, denn in Edinburgh gibt es zahlreiche Treppen. Ein ständiges Auf und Ab.

Als ich genug herumgelaufen bin, habe ich mich in die Princess Street Gardens gesetzt und habe die Ruhe genossen. Bis es anfing zu regnen. Nicht das erste Mal in meiner Zeit dort. Man sollte sich auf jeden Fall genug Sachen zum Wechseln einpacken, denn der schottische Regen ist hinterhältig und kommt von allen Seiten. Mehr als ein Mal war ich bis auf die Unterwäsche durchnässt. Aber das gehört in Schottland eben dazu!

Ich habe mich jedenfalls in diese Stadt und dieses Land verliebt und komm bestimmt nochmal wieder!

Auflösung Hogwartshäuser

Lange musstet Ihr wartet, doch nun kommt die Auflösung der Hogwartshäuser:

Lauriston steht für Slytherin

Greyfriars steht für Hufflepuff

Raeburn steht für Gryffindor

Castle steht für Ravenclaw

Na, in welchem Haus seid Ihr?

Eure Winnie

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